Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantik, im Osten
vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die Küstenlänge beträgt 30.490
km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige
Landverbindung zu anderen Festlandmassen, bzw. zu Eurasien, bildet der Sinai,
der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an
der Straße von Gibraltar und der Straße von Sizilien am nächsten.
Zu Nordamerika gehören Grönland, Kanada, die USA, Mexiko und mehrere
Inselstaaten. Von Kap Morris Jessup (Grönland 83°39' n. Breite) bis zum Isthmus
von Darién (Panama 8° n.Br.) sind es etwa 10.000 km. Höchster Gipfel
Nordamerikas ist der in Alaska gelegene Mount McKinley (6.194m). Der Lake
Superior (Oberer See) mit einer Fläche von etwa 82.000 Quadratkilometern ist der
zweitgrößte See der Welt.
Zentralamerika
Der Teil südlich des Isthmus von Tehuantepec mit den Inseln der Karibik werden
als Zentralamerika bezeichnet. In Zentralamerika gibt es sehr viele tätige
Vulkane an der Pazifikküste. Der Lago de Nicaragua hat mehrere hundert Inseln,
davon sind einige auch tätige Vulkane. Entstanden ist dieser See durch
vulkanische Abtrennung vom Pazifik, wodurch sich hier einzigartige
Süßwasservarianten von Haien und Schwertfischen gebildet haben. In
Zentralamerika liegt der Panamakanal.
Mehr als die Hälfte Südamerikas ist tropisches Gebiet. Im westlichen
Bereich dominieren die Anden, das größte Gebirge Amerikas, das Landschaftsbild.
Der höchste Berg von Amerika ist der nordöstlich von Santiago de Chile liegende,
vergletscherte Aconcagua mit 6.962,97 Metern Höhe. Die Anden entstanden durch
die Subduktion der so genannten Nazca-Platte unter die südamerikanische Platte.
Entlang der westlichen Küste, die ein tektonisch sehr aktives Gebiet darstellt,
findet sich eine Vulkankette, die weiter im Süden zu einer Feuerland genannten
Vulkan- und Geysirtundra hin ausläuft.
Die Antarktis nicht zu verwechseln mit dem Südlichen Ozean Antarktik,
umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete. Als
geographisch-astronomische Zone wird sie durch den südlichen Polarkreis begrenzt
und reicht somit bis 66° 33' südlicher Breite. Als geografische Grenze gilt die
antarktische Konvergenz bei etwa 50° südlicher Breite, wo das kalte antarktische
unter das wärmere subtropische Oberflächenwasser absinkt. Die Zone zwischen 50°
Süd und dem Polarkreis wird auch als subantarktisch bezeichnet.
Asien wird im Norden vom Arktischen Ozean, im Osten vom Pazifischen
Ozean und im Süden vom Indischen Ozean begrenzt. Im Westen wird die Grenze zu
Europa von Nord nach Süd durch das Ural-Gebirge, den Ural-Fluss, das Kaspische
Meer bzw. die Manytschniederung, den Kaukasus, die Südküste des Schwarzen
Meeres, sowie Bosporus, Marmarameer und Dardanellen gebildet. Von der Barentssee
bis zum Schwarzen Meer ist diese Grenze rund 2.700 km lang. Mit Afrika ist Asien
nördlich des Roten Meeres über die Halbinsel Sinai (Landenge von Sues, 145 km
breit) verbunden.