Im allgemeinen Sprachgebrauch wird „Künstler“ oft im engeren Sinne als
Bezeichnung für Bildende Künstler wie Maler, Bildhauer etc.
verwendet, während für andere künstlerische Berufe, z. B. Schauspieler, Musiker
und Schriftsteller, eigene Berufsbezeichnungen verwendet werden.
Kunsthandel bezieht sich auf das gewerbsmäßige Handeln mit
Kunstgütern unterschiedlicher Formen und Stilrichtungen und wurde seit der
Antike betrieben. Im Mittelalter verkleinerte sich dieser Markt zusehends mit
dem gesamten Kunstbetrieb und wuchs nicht vor der Renaissance.
Kulturförderung wird auf kommunaler, regionaler oder Landes- und
Bundesebene die Gesamtheit der innerhalb eines Gemeinwesens öffentlich
finanzierten oder subventionierten Kultur bezeichnet. Im traditionellen
Verständnis gehört hierzu die direkte Finanzierung öffentlicher Institutionen
bzw. Kulturbetriebe (z. B. Theater, Museen, Bibliotheken) und privater
Kulturschaffender (z. B. Filmförderung, Kunstvereine). Auch die Vergabe von
Preisen und Stipendien durch öffentliche Institutionen zählt zur
Kulturförderung.
Zeitalter ist ein längerer Abschnitt in der zeitlichen Betrachtung der
Geschichte und durch verbindende Merkmale im gemeinten Zeitraum gekennzeichnet.
Oft wird der Begriff synonym zu Epoche gebraucht. In der Terminologie der
Zeitrechnung steht jedoch der Begriff Epoche für den Beginn eines
Zeitalters. Das Zeitalter bzw. die Zeitrechnung selbst wird mit dem Begriff Ära
bezeichnet.
Literatur war bis in das 18. Jahrhundert das Fachwort für
Gelehrsamkeit, neueste wissenschaftliche Publikationen, in seltenerer
Nebenbedeutung auch für Schriften der griechischen und lateinischen Antike.
Das Wort bezeichnet heute, nachdem Literaturzeitschriften und ihnen
folgend Literaturgeschichten im 18. und 19. Jahrhundert erfolgreich neue
Diskussionsangebote in diese Richtung machten, im weitesten Sinn die sprachlich
fixierte Überlieferung